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Letztes Update: 26.08.1999

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Warum die meisten “Christen” im ewigen Verderben enden

Dieser Artikel wendet sich insbesondere an all jene “kirchentreuen Christen”, die alle Jahre artig ihre Kirchensteuern zahlen, womöglich wöchentlich den “Gottesdienst” besuchen, nicht nur hin und wieder ihren Geldbeutel für eine Spende öffnen, sondern möglicherweise sogar mehr oder weniger für “die Kirche”arbeiten (am Ende sogar ehrenamtlich). Sind das nicht "fromme" Leute? Wenn die nicht in den Himmel kommen, wer dann?

Der eine glaubt “katholisch”, der andere “lutherisch”, “calvinistisch” oder anderweitig “reformiert”, wieder ein anderer “griechisch-”, “serbisch-”, “armenisch-” oder “russisch-orthodox”, wieder andere “methodistisch”, “baptistisch”, “exklusiv”, “charismatisch”, “mennonitisch”, “hutterisch”, “koptisch” usw.

Wie wohl Gott darüber urteilt?

Geht es nach dem “katholischen Glauben”, dann ist jeder böse, der sich vom Papst nichts sagen lässt, die sieben römisch-katholischen “Sakramente” nicht als heilsnotwendig betrachtet oder z.B. nicht an die leibhaftige Himmelfahrt der Maria oder deren völlige Sündlosigkeit glaubt. Geht es aber nach dem “evangelischen Glauben”, dann ist man durchaus nicht böse, wenn man dem Papst nichts glaubt. Vielmehr hat der führende “Protestant” Martin Luther den Papst selbst als “Antichristen”, d.h. als den bösesten aller Menschen überhaupt bezeichnet und die römischen “Sakramente” auf drei lutherische reduziert. Mit Maria hat man als ein echter “Lutheraner” gar nichts im Sinn. Wer also meint, dass z.B. der römisch-katholische Glaube genauso gut sei wie der evangelisch-lutherische – Hauptsache man hat eben “seinen Glauben” – der muss wohl annehmen, dass es Gott völlig egal ist, was SEIN Volk glaubt oder nicht glaubt. Wozu aber lässt Gott dann überhaupt noch einen Glauben verkündigen? Denn wenn z.B. der Papststuhl oder die 7 römischen “Sakramente” göttliche, heilsnotwendige Einrichtungen sind, wie kann dann Luther eine Gott wohlgefällige Kirche gründen, die den Papst völlig missachtet und nur drei der ursprünglich sieben “Sakramente” anerkennt? Was im römischen Glauben böse ist, ist im lutherischen Glauben gut und umgekehrt. Ist Gott denn das Böse genauso recht wie das Gute? Ist es IHM denn völlig egal, was man glaubt und wie man seinen “Gottesdienst” hält?

Nun, der ewige Gott sagt ausdrücklich in SEINEM Wort, dass ER streng auf dem Unterschied zwischen gut und böse besteht:

“Wehe denen, die das Böse gut heißen, und das Gute böse” (Jesaja 5:20).

Auch zeigt ER uns in SEINEM Wort, dass es Gott ganz und gar nicht gleichgültig ist, auf welche Weise man IHM dient (Amos 2:1; Mal. 1:13; 2:13). Denn wer Gott dient, der nähert sich IHM. Die Bibel zeigt ausdrücklich, dass viele Menschen, die sich Gott nähern wollten, “abgeblitzt” sind, was etlichen bislang schon das Leben kostete (vgl. 3.Mose 10; 4.Mose 16). Schon lange vor Mose zeigt uns das Wort Gottes den Unterschied zwischen “richtigem” und “falschem” Gottesdienst am Beispiel von Kain und Abel:

“Es begab sich aber nach etlicher Zeit, dass Kain (von Beruf Ackersmann) dem HERRN Opfer brachte von den Früchten des Feldes. Und auch Abel (von Beruf Schäfer) brachte von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der HERR sah gnädig an Abel und sein Opfer, aber Kain und sein Opfer sah ER nicht gnädig an” (1.Mose 4:3-5).

Siehst du, geehrter Leser, so ist das bei Gott: zwei Brüder halten Gottesdienst, jeder auf seine Weise, der eine findet Gnade bei Gott, der andere nicht! Wo aber liegt der Unterschied? Worauf kommt es Gott an, wenn wir IHM dienen möchten? Allein die Antwort auf diese Frage ist entscheidend für unser ewiges Heil. Hatte Abel einfach Glück oder wusste er, worauf es Gott ankommt? Im Neuen Testament finden wir die Antwort auf die Frage, warum der Gottesdienst Abels anerkannt wurde, der von Kain jedoch nicht:

“Durch den Glauben hat Abel Gott ein besseres Opfer dargebracht als Kain; deshalb wurde ihm bezeugt, dass er gerecht sei, da Gott selbst es über seinen Gaben bezeugte” (Hebräer 11:4).

Wie steht es daher mit deinem “Gottesdienst“? Hat Gott SELBST auch dir schon bezeugt, dass du in SEINEN heiligen und unbestechlichen Augen “gerecht” bist? Fragen wir deshalb weiter, worin der Glaube Abels bestand im Gegensatz zu dem, was Kain “glaubte”. Schließlich hat ja auch Kain wirklich etwas gespendet, indem er von den Früchten des Feldes dargebracht hat, die er mit eigenen Händen hart erarbeitet hatte. Auch hat er ja keinen Götzendienst betrieben, sondern sich dem wahren Gott genähert. Was aber hat er falsch gemacht?

Nun, es verhält sich folgendermaßen: Kain hatte das Wort Gottes nicht richtig beachtet!

Als Ackersmann wusste er schon von seinen Eltern, dass Gott den Erdboden verflucht hatte, weshalb ihm auch durch die Dornen und Disteln (= Unkraut, als unmittelbare Konsequenz des göttlichen Fluches) die Arbeit entsprechend erschwert wurde. Der Fehler Kains war, dass er Gott etwas darbringen wollte, was ER vorher ausdrücklich verflucht hatte. Etwas Verfluchtes aber ist nie wohlgefällig in den Augen Gottes. Gerade aber weil Kain so hart für seine Opfer gearbeitet hatte, dachte er, dadurch ein Anrecht auf Wohlgefälligkeit und Anerkennung bei Gott zu haben. Er wollte durch seine eigenen Werke gerechtfertigt werden, durch seine persönlichen Verdienste bei Gott “gut dastehen”. Genau auf dieselbe Art versuchen auch heute viele sog. “Christen”, sich durch das Halten der 10 Gebote (= Gesetzeswerke), treuen Kirchgang oder Geldspenden und dergleichen mehr, Pluspunkte bei Gott zu sammeln bzw. ihr beflecktes Gewissen zu beruhigen und sich so einen Platz im Himmel zu erwerben.

Das Neue Testament sagt uns jedoch deutlich, dass wir auf diesem Weg niemals gerecht werden können:

“So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, durch den Glauben” (Römer 3:28; wie Abel!) S

nicht durch irgendeinen, sondern durch den Glauben. Was aber hat denn Abel im Gegensatz zu Kain geglaubt? Abel hat ebenfalls von seinen Eltern erfahren, dass Gott selbst ein unschuldiges Lebewesen geschlachtet hat, um der gegenseitigen Scham des Menschen (eine Folge der Sünde) zu begegnen, indem ER Adam und Eva mit Fellen bekleidete (1.Mose 3:21). So hat auch Abel die Folgen der Sünde bei sich selbst wahrgenommen (die heutige Schamlosigkeit versucht die Sünde nicht allein zu leugnen, sondern gar zur Norm zu erklären) und ein unschuldiges Lamm geopfert, um Gott zu nahen. So ist es auch heute noch: Wer die Sünde bei sich selbst leugnet, erkennt seine Verlorenheit nicht und sieht keine Notwendigkeit, Gott durch das allein unschuldige Lamm Gottes, JESUS CHRISTUS, zu nahen.

Jemand, der die drückende Not der eigenen Gefangenschaft in der Finsternis seiner sündhaften Begierden(1) nicht wahrnimmt, erkennt ebenso wenig die Notwendigkeit einer Befreiung.

Das Dilemma sowohl des römischen, als auch des lutherischen Glaubens besteht nun darin, dass beide Formen religiöser Praxis dem Wesen Kains entsprechen. Man vertraut auf eigene vermeintliche Qualitäten oder aber auf tote, religiöse Übungen – in der kirchlichen Theologie “Sakramente” genannt – die jeglicher biblischen Grundlage entbehren!

Weder der römisch-katholische noch der lutherische “Glaube” kann dich vor der ewigen Verdammnis erretten, sondern nur der HERR JESUS CHRISTUS persönlich.

Wende dich weg von jeder Variation der toten, kirchlichen Religion S auch wenn sie noch so “christlich” aussieht! Um jetzt und ewig errettet zu werden, musst du JESUS CHRISTUS als deinen persönlichen HERRN und KÖNIG annehmen und IHM allein gehorchen. Richte dich nunmehr nach allem, was ER sagt!

Allein darin besteht der schmale Weg, von dem CHRISTUS bezeugt, dass er ins ewige Leben führt:

“Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorcht, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm” (Joh. 3:36).

JESUS, der Sohn Gottes, sagt von sich selbst:

“ICH bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum VATER, als nur durch MICH” (Johannes 14:6).

Entweder hat jemand ewiges Leben oder der Zorn Gottes bleibt über ihm. Entweder glaubt jemand an den Sohn Gottes oder jemand gehorcht IHM nicht. Wie steht es mit dir, geehrter Leser? Ewiges Leben erhält nur derjenige, der IHM – JESUS CHRISTUS – gehorcht! Deshalb: Lies aufrichtig die Bibel, denke um und tue, was der HERR sagt!

Wir werben für keine “Kirche”, Sekte, Partei oder dergleichen.

Bei aufrichtigen Anfragen über Gott und SEINEN Willen, sind wir gerne bereit zu antworten.

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(1) Hier denken wir an die scheinbar dem Menschen “angeborene”, unwiderstehliche Neigung, bestehende Ordnungen zu missachten, nur um seine momentanen, egoistischen Wünsche zu befriedigen. Dafür wird u.U. selbst vor Lüge, Heuchelei, Masturbation, Ehebruch, Hurerei, Sodomie, Diebstahl, Betrug, Bestechung, Erpressung und Mord nicht zurückgeschreckt.

 

verantwortlich für den Inhalt: Thomas J. Schaum (v.i.S.d.P.)

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