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Letztes Update: 26.08.1999

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Liebst du das Vergnügen?

Jeder Mensch sucht in seinem Leben nach Freude, Liebe und Glück.

Vor allem in den Tagen der “Kirchweih-”, der “Frühlings-”, “Weihnachts-” “Volks-”, “Dorf-”, “Stadt-”, “Feuerwehr-” und sonstiger “-feste” meinen viele, diese Dinge in den dort angebotenen Vergnügungen zu finden. Jahrmarktrummel oder feierliche Stimmung, Alkohol, Musik und Tanz sollen Gefühle des Glücklichseins hervorrufen und einem so das Leben als lebenswert und schön erscheinen lassen. Kein Wunder, wenn hinterher – angesichts des wiedergefundenen Alltags – die Enttäuschung um so größer ist. Das wahrhaftige Leben, geehrter Leser, ist nicht in der Ausgelassenheit und Zerstreuung zu finden – im Gegenteil. Wenn du die Dinge richtig beurteilen und deren eigentliches Wesen erkennen willst, dann kommst du nicht umhin, alles im Licht des Wortes Gottes zu bewerten. Dort heißt es z.B. im Gleichnis des HERRN Jesus Christus vom Sämann:

“Und anderes (von dem Samen) fiel mitten unter die Dornen; und indem die Dornen mit aufwuchsen, erstickten sie es ...” (Lukas 8:7).

Der HERR Jesus gibt im Anschluss selbst die Auslegung zu diesem Gleichnis:

“Der Same ist das Wort Gottes. …Das aber unter die Dornen fiel sind diese, welche gehört haben und hingehen und durch Sorgen und Reichtum und Vergnügungen des Lebens erstickt werden und nichts zur Reife bringen” (Lukas 8:11 und 14).

Solche Menschen gehen ewig verloren. Denn wer das Leben und seine Befriedigung in den Vergnügungen sucht, der hat keinen Sinn für die Wahrheit – die ist nämlich oberflächlichen Menschen “zu ernst”.

Auch vor den (Bierzelt-) Saufereien, die anlässlich vieler Feiern stattfinden, warnt uns das Wort Gottes:

“Irrt euch nicht! Weder Hurer, noch Götzendiener, noch Ehebrecher, …noch Trunkenbolde…werden das Reich Gottes ererben” (1.Korinter 6:9.10).

Desgleichen werden unter den “Werken des Fleisches”, welche im Gegensatz zur “Frucht des Geistes” stehen, auch “Trunkenheit, Gelage und dergleichen” aufgezählt, wobei es ausdrücklich heißt:

“…dass, die solches tun, das Reich Gottes nicht ererben werden” (Galater 5:20.21).

Wie aber wird denn z.B. “Kirchweih” üblicherweise gefeiert?

Als erstes ruft man ein “Fest des HERRN” aus. Anschließend veranstaltet man einen fälschlich so genannten “Gottesdienst”. Danach kommt das Festessen. Hat man seine religiösen Gefühle und seinen Bauch befriedigt, dann steht man auf, um sich je nach Vergnügungsangebot zu belustigen. Genau das, geehrter Leser, ist die Art von Götzendienst, die wir in der Heiligen Schrift als bereits vor ca. 3500 Jahren beim Tanz der Israeliten um ein goldenes Kalb praktiziert, beschrieben finden. Damals hieß es:

“Ein Fest dem HERRN ist morgen! Und sie standen des folgenden Tages früh auf und opferten Brandopfer und brachten Friedensopfer; und das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und sie standen auf, um sich zu belustigen” (2.Mose 32:5.6).

Dementsprechend wird auch im Neuen Testament jeder, der ernsthaft Christ sein will, unter Verweis auf dieses traurige Ereignis eindringlich gewarnt:

“Werdet auch nicht Götzendiener, gleichwie etliche von ihnen, wie geschrieben steht: 'Das Volk setzte sich nieder, zu essen und zu trinken, und sie standen auf, zu spielen'…” (1.Korinther 10:7).

Der Apostel Petrus spricht ebenfalls von den Vergnügungen des Lebens und beschreibt die Reaktion der Menschen, welche gewöhnlich dann folgt, wenn sich jemand aus Liebe und im Gehorsam Gott und dem HERRN Jesus Christus gegenüber, an solchem Tun nicht mehr beteiligt:

“Denn die vergangene Zeit ist uns genug, den Willen der Nationen (= der Heiden) vollbracht zu haben, indem wir wandelten in Ausschweifungen, Lüsten, Trunkenheit, Festgelagen, Trinkgelagen und frevelhaften Götzendienereien; wobei es sie befremdet, dass ihr (= die wahrhaftigen Christen) nicht mitlauft zu demselben Treiben der Ausschweifung, und lästern euch, welche DEM Rechenschaft geben werden, DER bereit ist, Lebendige und Tote zu richten” (1.Petr. 4:3-5).

Auch du, geehrter Leser, wirst Gott für dein gesamtes Leben Rechenschaft ablegen müssen, auch für deine Vergnügungen (wozu auch sämtliche Sammler- und dgl. -leidenschaften zählen), da sie die von Gott erhoffte Wirkung Seines Wortes in deinem Herzen ersticken.

Wie kommt es aber, dass sogar anlässlich einer “Kirchweih” solche Dinge getrieben werden, welche die Menschen ins ewige Verderben bringen? Was sind das für “Kirchen”, deren Einweihung mit Sünden der Ausschweifung und Trunkenheit, sowie mit den Vergnügungen, die das Wort Gottes ersticken, gedacht wird? Solche “geweihten Kirchen” sind Gebäude, welche Menschen erbaut haben, nicht aber Gott. Solche “Kirchen” sind nicht der Tempel Gottes, sondern oftmals alte Steinhaufen, in welchen Gott niemals gewohnt hat, noch je wohnen wird! Hieß es doch schon von dem alttestamentlichen Tempel in Jerusalem:

“So spricht der HERR: Der Himmel ist MEIN Thron, und die Erde der Schemel MEINER Füße. Welches ist das Haus, das ihr MIR bauen könntet, und welches der Ort zu MEINER Ruhestätte? Hat doch MEINE Hand dieses alles gemacht, und alles dieses ist geworden, spricht der HERR. Aber auf diesen will ICH blicken: auf den Elenden und den, der zerschlagenen Geistes ist, und der da zittert vor MEINEM Worte (Jesaja 66:1.2). Denn:

“Der Höchste wohnt nicht in Wohnungen, die mit Händen gemacht sind” (Apg. 7:48).

Wer durch das Erkennen seiner Sündhaftigkeit auch seinen elenden Zustand erfasst hat und nicht länger gegen Gott rebellieren will, sondern zerschlagenen Geistes ist und das Wort Gottes ernst zu nehmen beginnt, bei dem macht Gott Wohnung! Diese Art von wahrhaft gläubigen Christen bilden die Gemeinde Gottes, von welcher das Neue Testament spricht. Deshalb schreibt der Apostel Paulus denen, die ihm geglaubt haben:

“Wisst ihr nicht, dass ihr der Tempel Gottes seid und der Geist Gottes unter (oder: in) euch wohnt?” (1.Korinther 3:16).

Wenn du also nicht heucheln, sondern Gott wirklich etwas weihen willst, dann weihe IHM dich selbst, wie geschrieben steht:

“Säubert die Hände, ihr Sünder, und reinigt die Herzen, ihr Doppelherzigen. Seid niedergebeugt, und trauert und weint; euer Lachen verwandle sich in Traurigkeit und eure Freude in Niedergeschlagenheit. Demütigt euch vor dem HERRN, und ER wird euch erhöhen” (Jakobus 4:8-10).

Will dir Gott etwa keine “Freude” gönnen?

Doch! Aber ER will dir wahrhafte und völlige Freude schenken, die nicht gleichzeitig mit dem Alkoholrausch verfliegt . Dies bedingt jedoch, dass du deinen wahren Zustand als sündiger Mensch erkennst, damit du von IHM, dem Heiland der Welt, errettet wirst und in das ewige Reich Gottes eingehen kannst. Deine fleischlichen Vergnügungen aber täuschen dich betreffs deines verlorenen Zustandes und der Alkoholrausch “tröstet” in falscher Weise oberflächlich über dein inneres Elend hinweg, welches immerzu neu wegen der Sündhaftigkeit deiner Natur hervortritt. Deshalb: Höre nicht länger auf die Stimme des Teufels, welcher dir Misstrauen gegen Gott einflößt. Brich vielmehr endlich mit der Sünde in deinem Leben! Denke um, bekehre dich wahrhaft zu Gott, werde dem Sohn Gottes, Jesus Christus, gehorsam, lass dich gemäß Seinem Willen taufen und folge IHM aufrichtig und mit deinem ganzen Herzen nach! Dies ist der “schmale Weg”, welcher zum ewigen Leben in die Herrlichkeit Gottes führt! Willst du diesen Weg gehen?

 

verantwortlich für den Inhalt: Thomas J. Schaum (v.i.S.d.P.) - nach einer Vorlage von H.-J. Böhm

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