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Autor Thema: Warum Christen die Zwangsschule für ihre Kinder verweigern  (Gelesen 9812 mal)
TJS
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« am: 14 Januar 2008, 22:44:02 »

.

Weil im Wort GOTTES geschrieben steht:

Zitat von: "Die Bibel - Apg. 5:29"
„Man muss GOTT mehr gehorchen als Menschen.“


Dieses Wort beinhaltet drei Aussagen:

1. Man muss GOTT gehorchen (vgl. Mark. 1:15; Joh. 3:36).

2. Man muss Menschen gehorchen (vgl. Röm. 13:1-5).

3. Man muss, wenn die Gesetze und Befehle der Menschen den Gesetzen und Geboten GOTTES widersprechen, GOTTES Wort mehr gehorchen als allen Menschen, da ja auch GOTT höher steht als alle Menschen. Es heißt hierbei „muss“, nicht „soll“ oder „kann“. Der Gehorsam gegenüber GOTT ist ein Muss, das heißt ein unbedingter, sprich bedingungsloser Gehorsam[/u].
Der Gehorsam gegenüber Menschen hingegen ist ein bedingter. Leistet man also Menschen gegenüber bedingungslosen Gehorsam (vgl. die Hitler-Ära), so übernehmen diese Menschen quasi eine GOTT-Funktion. Da jede Verweigerung des Gehorsams gegen menschliche Befehle Zwangsmaßnahmen oder strafrechtliche Folgen nach sich ziehen kann (vgl. Apg. 5:40), bringt kaum jemand den Mut auf, GOTT tatsächlich mehr zu gehorchen als Menschen - nur wahrhaftige Jünger des HERRN JESUS CHRISTUS.

Da jede Obrigkeit, die GOTTES Gesetze ablehnt, zwangsläufig GOTT-los ihre eigenen (gott-losen) Gesetze machen muss, kommen in jeder Nation alle wahrhaftigen Christen, die mit ungeteiltem Herzen dem Wort GOTTES gehorchen, zwangsläufig über kurz oder lang in Konflikt mit der Obrigkeit, wie geschrieben steht in 2.Timotheus 3:12:

Zitat
„Alle aber auch, die GOTTselig leben wollen in CHRISTO JESU, werden verfolgt werden.“


Zwar ist heute die Vorherrschaft der säuglingsbesprengenden, christenverfolgenden Staatskirchen zeitweilig etwas zurückgegangen, jedoch hat damit der Staat den Anspruch, den Glauben und das Denken aller Menschen zu prägen, nicht aufgegeben. Wurde im 18.Jh. die Schulpflicht zur Alphabetisierung des gesamten Volkes eingeführt, so dient sie spätestens seit dem 20.Jh. primär der Ideologisierung des Volkes, die auch heute noch konkret in dem mittelalterlichen Anspruch gipfelt, auf alle Kinder einen vom Staat bestimmten Geist zu übertragen: heute den „Geist der Demokratie“ (Art. 131 Abs. 3 Bayer. Verf.). Damit möglichst niemand dem „freiheitlich-demokratischen“ Geisteszwang entkomme, heißt es (Ebd., Art. 130):

Zitat
„Das gesamte Schul– und Bildungswesen steht unter der Aufsicht des Staates [...].“


Unter „Aufsicht“ wird dabei verstanden, dass der Staat alle Bürger von klein auf zu erziehen habe (staatlicher Erziehungsauftrag), und sie dabei nach seinen eigenen Vorstellungen nach Belieben bilden dürfe, wobei der Staat auch ausdrücklich auf das Herz und den Charakter eines jeden Menschen zugreift, um alle Menschen (GOTT-gleich) nach seinem Bilde zu formen:

Zitat von: "(Ebd., Art. 131 Abs. 1)"
„Die Schulen sollen nicht nur Wissen und Können vermitteln, sondern auch Herz und Charakter bilden.“


Dabei betreibt der demokratische Staat sogar ausdrücklich eine religiöse Erziehung aller Kinder. Denn die ersten der staatlichen „obersten Bildungsziele“ lauten:
 
Zitat von: "(Ebd., Art. 131 Abs. 2)"
„Oberste Bildungsziele sind Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor religiöser Überzeugung und vor der Würde des Menschen [...].“


Was dabei unter „Gott“ oder unter „religiöser Überzeugung“ zu verstehen ist, vor welchem „Gott“ die Kinder Ehrfurcht und vor welcher Religion sie Achtung haben sollen, legt selbstverständlich der demokratische Staat fest, wobei dieser gemäß pluralistischem Denken unter „Gott“ zwar jeden Götzen versteht, jedoch nicht den einen, wahren GOTT, DER keine Götzen neben SICH duldet (2.Mo. 20:3), da die Ehrfurcht vor diesem GOTT eben die Verachtung aller Götzen beinhalten würde, infolge dessen kein Pluralismus möglich wäre, weshalb auch die Bibel von jedem demokratischem Gericht in Wahrheit verachtet wird. Dementsprechend bedeutet auch die staatliche Erziehung zur „Achtung vor religiöser Überzeugung, dass die Kinder lernen sollen, jeden Götzendienst zu respektieren (z. B. heidnischen Ostarakult, germanischen wihen-nahten-Kult, römischen Bilderdienst oder römisch-lutherischen Sakramentskult, islamischen Götzendienst, usw.) und dabei die einzige wahrhaftige Anbetung GOTTES in GEIST und Wahrheit (Joh. 4:23.24) zu verwerfen, während der demokratische Staat selber das Halten der 10 Gebote bestraft, wenn Eltern ihre Kinder dem schulischen Götzendienst entziehen (womit der demokratische Staat die wahre Ehrfurcht vor dem wahrhaftigen GOTT unterdrückt). So sind auch die Schulbücher, die im Unterricht an staatlichen Schulen verwendet werden, voll von heidnischen Götzen, heidnischem Geisterglauben und Aberglauben, Hexenkult, Zauberei, Magie, heidnischen Mythen, römisch-katholischen Legenden, usw. Dabei müssen alle Kinder Götzendienst praktizieren und Greuelsünden begehen (z. B. Zaubersprüche lernen, Hexenreime aufsagen, Geschichten lesen bzw. vorlesen, die den Hexenkult, heidnischen Geisterglauben oder römische „Heilige“ verherrlichen, usw.). Von dem was GOTTES Wort zu diesen Dingen sagt, findet sich in staatlichen Lehrbüchern kein Wörtchen. Denn indem im AT die 10 Gebote gelehrt werden, heißt es ausführlich hierzu:

Zitat von: "Die Bibel - 3.Mo. 19:26.31"
„Ihr sollt nicht Wahrsagerei noch Zauberei treiben [...]
Ihr sollt euch nicht zu den Totenbeschwörern und zu den Wahrsagern wenden; ihr sollt sie nicht aufsuchen, euch an ihnen zu verunreinigen.
ICH bin JAHWE, euer GOTT.“


Zitat von: "Die Bibel - 3.Mo. 20:6; vgl. Vers 26-27"
„Und die Seele, die sich zu den Totenbeschwörern und zu den Wahrsagern wendet, um ihnen nachzuhuren, wider selbige Seele werde ICH MEIN Angesicht richten und sie ausrotten aus der Mitte ihres Volkes.“


Zitat von: "Die Bibel - 5.Mo. 18:10-12; vgl. Offb. 21:8"
„Es soll keiner unter dir gefunden werden, der [...] Wahrsagerei treibt, Zauberer oder Beschwörer oder Magier oder Bannsprecher oder Totenbeschwörer oder Wahrsager oder der die Toten befragt.
Denn ein Greuel für JAHWE ist ein jeder, der diese Dinge tut.“


Im biblischen Klartext bedeutet dies: Kein Kind kann eine staatliche Schule besuchen, ohne dabei sündigen zu müssen!
Der freiheitlich-demokratische Staat verführt und zwingt alle Kinder zur Sünde.
Wahre Ehrfurcht vor GOTT ist, dass man SEINE Gebote fürchtet. Indem der demokratische Staat die Kinder zum Handeln gegen GOTTES Wort anleitet, lehrt er in Wahrheit die Verachtung GOTTES.

Neben der Ehrfurcht vor Götzen und der Achtung vor Götzendienst, neben der Verachtung des einen wahren GOTTES, will der demokratische Staat alle Menschen zur Achtung vor der „Würde des Menschen“ erziehen. Wie in dem Traktat „Wie würdig ist der Mensch?“ (S. 2) gezeigt, besteht die „Würde des Menschen“ in dem angemaßten Recht des demokratischen Regimes, alle Menschen zu einem „freiheitlich-demokratischen“, sprich GOTTlos-selbstbestimmten Leben zwingen zu dürfen. Indem die „Menschenwürde“ in den „Menschenrechten“ konkretisiert ist und diese wiederum in den sog. „Grundfreiheiten“, welche in der Präambel der Menschenrechte als ein „Glaube“ bezeichnet werden, zu welchem man von einem „Geiste beseelt“ wird*, will der demokratische Staat alle Kinder zum Glauben an seine Weltanschauung erziehen, wenn nötig gewaltsam (Art. 118 BayEUG). So lautet schließlich das eigentliche Ziel aller staatlichen Erziehung ausdrücklich:
    *„Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten“, 1950[/list]

    Zitat von: "Art. 131 Abs. 3 Bayer. Verf."
    „Die Schüler sind im Geiste der Demokratie [...] zu erziehen.“


    Damit entpuppen sich die Schulen im angeblich „freiheitlichen“ System als demokratische Bekenntnisschulen (vgl. Art. 1 Abs. 2 GG) und Kinder-Beseelungsinstitute, an denen alle Menschen gezwungenermaßen den „Geist der Demokratie“ empfangen sollen, um dadurch zu einem „menschwürdigen“ Leben zu gelangen.
    Die staatlichen Schulen sind in Wahrheit also „Kinder-Missionsanstalten“, durch welche allen Bürgern von klein auf die herrschende demokratisch-pluralistische Staatsideologie eingeimpft wird, um deren Seelen für ein „menschenwürdiges“ Leben zu erretten. Kann man ein „menschenwürdiges“ Leben nur durch den „Geist der Demokratie“ führen, so ist es verständlich, dass freiheitliche Demokraten mit einem solchen Heilsanspruch das geistige und seelische Wohl eines Kindes für gefährdet erklären, wenn Eltern ihre Kinder der demokratischen Seelen-Errettungsmaschinerie entziehen, indem sie ihre Kinder einfach nicht zur Schule bringen und sie statt dessen anderweitig (üblicherweise besser) unterrichten (vgl. Mitteilung des Landratsamts Bayreuth am 6.4.1995).

    Der Umstand, dass alle Kinder das GOTT-lose Treiben der Demokraten schätzen lernen sollen („Achtung vor der Würde des Menschen“), bedeutet zwangsläufig eine Erziehung zur GOTT-losigkeit jener Kinder, die zudem auch noch zwangsweise durchgeführt wird.

    Eltern, die ihre Kinder gemäß dem Gebot in Epheser 6:4 in der Zucht und Ermahnung des HERRN erziehen wollen, ist es unmöglich, ihre Kinder einer Erziehung auszuliefern, durch die sie sich verunreinigen, indem sie lernen, geistliche Hurerei zu treiben, wodurch sie letztlich zum Greuel für GOTT werden und die Verachtung GOTTES sowie das Leben als GOTTlose erlernen. Denn die Erfüllung des göttlichen Gebotes macht auch die Meidung alles Gebotswidrigen notwendig.

    Gemäß biblischem Klartext ist der „Geist der Demokratie“ „der Geist der Welt“, welcher auch „der Geist des Irrtums“ und „der Geist des Antichrists“ heißt. Da in der Bibel auch die Hingabe an einen anderen Geist als „Hurerei“ bezeichnet wird (vgl. 3.Mo. 17:7; 20:6), ist angesichts Apostelgeschichte 15:20 von einem Christen auch das folgende Gebot GOTTES zu beachten:

    Zitat von: "Die Bibel - 3.Mo. 19:29"
    „Du sollst deine Tochter nicht entweihen, sie der Hurerei hinzugeben, auf dass das Land nicht Hurerei treibe und das Land voll Schandtaten werde.“


    Wiederum heißt es an anderer Stelle:

    Zitat von: "Die Bibel - 3.Mo. 20:2.3"
    „Jedermann von den Kindern Israel und von den Fremdlingen, die in Israel weilen, der von seinen Kindern dem Molech gibt, soll gewisslich getötet werden [...]
    Und ICH werde MEIN Angesicht wider selbigen Mann richten und ihn ausrotten aus der Mitte seines Volkes, weil er von seinen Kindern dem Molech gegeben hat, MEIN Heiligtum zu verunreinigen und MEINEN heiligen Namen zu entweihen.“


    Der „Molech“ ist ein Götze, dem die Kinder dargebracht wurden. Wer seine Kinder vom Staat zum Götzendienst, zur Sünde und zum Glauben an die Menschenrechte erziehen lässt, indem er sie dem „Geist der Demokratie“ darbringt, der bringt sie ebenfalls den Götzen dar und stellt sich somit den „Molech“-Götzendienern gleich. So wie Abraham seinen Sohn GOTT opferte (1.Mo. 22), und nicht irgend welchen Götzen, so sollen auch heute die Söhne Abrahams ihre Kinder GOTT darbringen und nicht irgend welchen Götzen.
    Niemand kann zwei Herren dienen. Ihr könnt nicht dem Geist der Demokratie und dem GEIST GOTTES, dem Geist des Irrtums und dem Geist der Wahrheit, dem Fürsten dieser Welt und dem HERRN JESUS CHRISTUS dienen. Welchem Geist du dein Kind zur Erziehung darbringst, diesem Geist dienst du damit!

    Dass man aber der Obrigkeit nicht zum Götzendienst und zur Sünde gehorsam sein darf, zeigt uns z. B. das Buch Daniel, das uns von dem mächtigen König von Babel, von Nebukadnezar berichtet, der ein großes Bild aus Gold machen ließ und befahl: „[...] dass jedermann, der den Klang des Hornes, der Pfeife, der Zither, der Sambuke, der Laute und der Sackpfeife, und allerlei Art von Musik hören würde, niederfallen und das goldene Bild anbeten solle; und wer nicht niederfalle und anbete, der solle in den brennenden Feuerofen geworfen werden“ (Dan. 3:10.11). Daraufhin wurden drei Männer angezeigt, die dem Gesetz GOTTES gemäß den 10 Geboten mehr gehorchten als den Gesetzen der Obrigkeit, wobei sie antworteten, als sie zur Rechenschaft gezogen wurden:

    Zitat von: "Die Bibel - Dan. 3:18"
    „[...] es sei dir kund, o König, dass wir deinen Göttern nicht dienen und das goldene Bild, welches du aufgerichtet hast, nicht anbeten werden.“


    Selbstverständlich wurden diese mutigen Glaubenshelden dann in den Feuerofen geworfen, woraus sie jedoch von GOTT errettet wurden, so dass das Feuer keine Macht über ihre Leiber hatte (Dan. 3:27), durch welches Wunder wir den Beweis haben, dass SICH GOTT trotz unserer Verurteilung seitens der Obrigkeit zu uns bekennen wird, wenn wir durch den Glauben an den HERRN JESUS CHRISTUS den Geboten GOTTES mehr gehorchen als den Befehlen von Menschen (vgl. Offb. 2:10.11). Bist du bereit dazu? Oder dienst du lieber dem „goldenen“ Menschenbild, das heute die Humanisten aufgerichtet haben und dessen Verehrung sie mit ihrem Gesetz der „Menschenwürde“ fordern, indem du deine Kinder „im Geiste der Demokratie“ erziehen lässt?

    Zitat von: "Die Bibel - Matth. 10:28.32.33"
    „Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten [...] Ein jeder nun, der MICH vor den Menschen bekennen wird, den werde auch ICH bekennen vor MEINEM VATER, DER in den Himmeln ist. Wer aber MICH vor den Menschen verleugnen wird, den werde auch ICH verleugnen vor MEINEM VATER, DER in den Himmeln ist.“


    Hierbei ist zu bedenken, dass man den HERRN JESUS nicht nur mit dem Mund, sondern auch in seinen Werken verleugnen kann (Tit. 1:16). Wer seine Kinder vom Staat erziehen und ihnen dabei zwangsläufig den staatlich verordneten „Geist der Demokratie“ übertragen lässt, handelt damit gegen die Lehre des CHRISTUS und DESSEN Gebot:

    Zitat von: "Die Bibel - 1.Thess. 5:22"
    „Von aller Art des Bösen haltet euch fern.“
    — auch wenn es staatlich verordnet wird!
    Denn:

    Zitat von: "Die Bibel - Apg. 5:29 (vgl. Psalm 118:8.9)"
    „Man muss GOTT mehr gehorchen als Menschen.“


    Zitat von: "Die Bibel - Offb. 21:8 (vgl. Luk. 19:27)"
    Den Feigen aber [...] ihr Teil ist in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt, welches der zweite Tod ist.“



      --------------------------------------------------------
    Hans-Jürgen Böhm - aus der Traktatsammlung: Die Menschenrechte im Lichte des Wortes Gottes
    Für das Forum redigiert: Thomas J. Schaum


    HIER kann die gesamte Traktatsammlung heruntergeladen werden[/list]
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    Die Summe DEINES Wortes ist Wahrheit,
    und jedes Recht DEINER Gerechtigkeit bleibt ewig.
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    « Antworten #1 am: 07 Januar 2009, 22:49:21 »

    Axel Volk
    Was lernen unsere Kinder?

    Schulsysteme und ihre Erziehungsziele - Gefahren für unsere Kinder?

    Taschenbuch, 96 Seiten, Daniel-Verlag, Juli 2008, 3,95 EUR

    Dieses Buch beruht auf einem Vortrag, den Axel Volk anlässlich einer christlichen Familienkonferenz in Zwickau im Mai 2007 gehalten hat. Zielgruppe sind vor allem christliche Eltern, die etwas über die Erziehungsziele unserer deutschen Schulsysteme erfahren wollten.
    Der Verfasser ist seit rund zehn Jahren als Lehrer an einer christlichen Bekenntnisschule in Wetter a. d. Ruhr tätig (einer Gesamtschule von Klasse 5 bis Klasse 10). Dort unterrichtet er hauptsächlich die Fächer Mathematik und Informatik.

    Beginnend mit einem biblischen Einstieg in die Thematik, beleuchtet der Autor die "schöne Theorie" der deutschen Schulgesetze und stellt ihnen die erschütternde Alltagspraxis an den Schulen anhand folgender Problemfelder gegenüber:
    - das Gewaltproblem
    - das Drogenproblem
    - das Medienproblem
    - das Leistungsproblem

    Anschließend werden die ideologischen Fundamente unserer westlichen Kultur erläutert (Humanismus, Aufklärung, Emanzipation) - drei Strömungen in einem großen antichristlichen Strom.

    Schließlich benennt der Autor die konkreten Gefahren für unsere Kinder, die aufgrund der ideologischen Ziele im Unterricht drohen:

    Zitat von: Axel Volk, Was lernen unsere Kinder? - S. 58ff.
    [...] Es sind natürlich einerseits falsche Lehren, die dort vermittelt werden, wie die Evolutionslehre oder wie im Relgionsunterricht von ungläubigen Religionslehrern betriebene Bibelkritik [...]
    Viel schlimmer sind die falschen Haltungen, weil sie eben Tag für Tag, Schulstunde für Schulstunde in unsere Kinder hineingepflanzt werden: Kritik als Grundprinzip, Respektlosigkeit gegenüber Autoritäten, falsche Werte, die manchmal schon dadurch vermittelt werden, wie man über bestimmte Dinge spricht, z.B. im Sexualkundeunterricht.
    Auch ein weiteres Problem darf man nicht unterschätzen, nämlich das oftmals fehlende Eingreifen von Lehrkräften. Wir hörten von dem Austausch von Gewaltvideos und Pornografie auf Schulhöfen - dass so etwas aufgefallen ist, stellt wohl eher eine Ausnahme dar. Wir ahnen nicht annähernd, wie viel in dieser Richtung täglich passiert. Lehrer sehen vieles und zucken mit den Schultern: "Da können wir eh nichts gegen machen." [...] und so werden unsere Kinder permanent mit negativen Einflüssen geradezu bombardiert [...]
    Seit den 90er-Jahren haben verstärkt esoterisch geprägte Manipulationstechniken Eingang in deutsche Schulen gefunden. Sogenannte Stilleübungen, Fantasiereisen, Mandalamalen u.a. werden heute - besonders in Grundschulen und Kindergärten - vermehrt angewandt, um Kinder auf sanfte, scheinbar nicht-autoritäre Weise zur "Ruhe" zu bringen. Das Disziplinproblem will man also nicht mit direkter, sondern mit verdeckter Autorität, mit Manipulation, in den Griff bekommen. Die Kinder sollen bei einer solchen Fantasiereise stille werden, die Augen schließen, sich vorstellen, irgendwohin zu reisen, Farben sehen, Töne vernehmen u.ä. Manchmal werden diese Übungen und Reisen mit weitergehenden Methoden der Hypnose und Esoterik (Okkultismus) verbunden. Eine Fantasiereise ist in der Tat nichts anderes als eine Vorform von Hypnose. Man meidet also Autorität, die als solche erkennbar ist, aber man nimmt Anleihen bei Techniken, die zur totalen Kontrolle verhelfen. Denn wo hat ein Mensch mehr Macht über einen anderen Menschen als bei Hypnose? Wie passt das eigentlich zum Gedanken der Aufklärung und der Emanzipation? [...] (Hervorhebung durch Fettdruck von TJS)

    Daran anschließend werden mögliche Auswege skizziert, die nach Ansicht des Verfassers besorgten Familien als Alternativen dienen können, z.B. Homeschooling (= Home Education, Haus- bzw. Heimbeschulung, Familienschule) oder christliche Bekenntnisschulen.

    Interessant ist, was der Lehrer Axel Volk zum Thema Homeschooling zu sagen hat:

    Zitat von: Axel Volk, Was lernen unsere Kinder? - S. 66ff.
    Auswege für christliche Familien

    Kommen wir abschließend wieder zurück auf unseren anfänglichen Bibeltext aus dem zweiten Buch Mose. Der kleine Mose wurde vor dem Tod im Strom gerettet durch den Glauben seiner Eltern und durch ein Schilfkästchen als Rettungsmittel. Wie kann man diese Geschichte nun in unsere Zeit übertragen? Was sollen wir denn tun als christliche Eltern, wenn wir nun die Gefahren des Schulsystems kennen? Bleibt uns nur Auswandern? Ich kenne tatsächlich eine Familie, die vor Jahren nach Skandinavien ausgewandert ist, weil man dort das Recht hat, Homeschooling zu betreiben, d.h. die Kinder zu Hause zu lassen und selbst zu unterrichten [...]
    Übrigens ist das in den meisten Ländern der Erde möglich, in Amerika, auch in vielen europäischen Ländern. Deutschland stellt da eine Ausnahme dar, bei uns ist Homeschooling gesetzlich nicht erlaubt. Es wäre ja eigentlich für Christen die konsequenteste Antwort, wenn wir gesehen haben, was für schreckliche Gefahren unser Schulsystem für unsere Kinder birgt, ähnlich wie der Nil damals für die israelitischen Jungen. Da ist doch die logische Konsequenz die, mein Kind dort gar nicht hinzulassen, sondern es zu Hause im Schutzraum der christlichen Familie zu bewahren.
    Hier könnte man übrigens auch die Debatte einflechten: Sollen unsere Kinder eigentlich in den Kindergarten gehen? Das ist ja keine Pflicht im Gegensatz zur Schulpflicht, die vom Gesetzgeber verlangt wird. Aber Kindergartenpflicht gibt es ja zum Glück zurzeit noch nicht. Ist es nicht besser, kleine Kinder zu Hause in der Atmosphäre der Familie vorzubereiten, oder soll man sie noch früher Erziehern aussetzen, die auch schon von der emanzipatorischen Pädagogik infiziert sind? [...]
    Es gibt ganz extreme Verfechter des Homeschooling, die sagen: Das ist zwar in Deutschland verboten, aber egal, unsere Kinder sind uns so viel wert. Wir können sie unmöglich diesem gottlosen System übergeben, das wäre so, als wenn wir sie in den Nil werfen würden. Wir behalten sie zu Hause, koste es, was es wolle. Koste es das Gefängnis oder eine Geldstrafe oder sonst was. Solche Eltern gibt es, die einfach gesagt haben: Die Gründe sind zu gravierend, wir müssen unsere Kinder vor all den falschen Lehren, Haltungen und Werten beschützen. Wir wissen, dass das Schulsystem ganz bewusst einen Keil zwischen Kinder und Eltern treiben will, und das dürfen wir nicht zulassen. Wir schicken sie da nicht hin. Wir sehen nicht mit an, wie im Sexualkundeunterricht das Schamgefühl unserer Kinder systematisch zerstört wird, denn das führt dazu, dass sie abgestumpft werden. Es wird ein Unwille produziert, überhaupt noch an einen sittlichen Wert festzuhalten. Das dürfen unsere Kinder nicht mitmachen. Da sind die okkulten Praktiken wie Fantasiereisen, die falsche Wertvermittlung wie bewusste Rebellion gegen Autoritäten, die Disziplin ist mittlerweile eine Katastrophe usw.
    Und ein weiterer Grund für Homeschooling: Zu Hause, im Familienverband, findet eine viel gesündere Entwicklung statt als dort, wo man nur unter Gleichaltrigen ist, die sich gegenseitig negativ beeinflussen. Ja, das ist nachgewiesen: Ein Kind, das mit allen Generationen zusammen ist, das mit Opa und Oma, Vater und Mutter, älteren und jüngeren Geschwistern zusammen lebt und lernt, das entwickelt sich sozial gut, während man in einem Verband von lauter Gleichaltrigen sich überwiegend gegenseitig herunterzieht und zu negativem Verhalten animiert.

    Also, viele gewichtige Gründe sprechen für das Homeschooling. In Amerika, wo es erlaubt ist, sind die Ergebnisse wirklich bestechend. Da kommen keine weltfremden Personen hinterher heraus, die nicht lebensfähig sind, sondern Leute, die große wissenschaftliche Leistungen vollbringen, die sich im sozialen Bereich engagieren [...]
    All das, was es an Vorurteilen gegen Homeschooling gibt, ist nicht haltbar, wenn man sich die Ergebnisse in anderen Ländern anschaut. Es ist wirklich eine gute Sache; ich selbst bin durchaus ein Anhänger davon [...] (Hervorhebung durch Fettdruck von TJS)

    Der Verlag bietet einen Teil des Buches als Leseprobe (PDF bis Seite 15: Inhaltsverzeichnis, Einleitung, Ein biblischer Einstieg, Schöne Theorie: die Schulgesetze) unter folgendem Link zum Herunterladen an:

    http://www.daniel-verlag.de/downloads/object_details.php?ucat_id=1&oid=102

    Auf Seite 11ff. heißt es auszugsweise:

    Zitat von: Axel Volk, Was lernen unsere Kinder? - S. 11ff.
    Ein biblischer Einstieg

    Wie schon gesagt, kommt das Thema „Schulsysteme“
    nicht direkt in der Bibel vor. Trotzdem hat Gott
    in seiner Weisheit für alle Lebenssituationen Vorsorge
    getroffen, so dass wir sicher sein können, dass wir
    auch zu diesem Thema wichtige Hinweise im Wort
    Gottes finden. Ich habe überlegt, mit welchem Bibelabschnitt
    man beginnen könnte, und ich bin auf den
    Anfang des zweiten Buches Mose gestoßen:

    Da stand ein neuer König über Ägypten auf, der Joseph
    nicht kannte. Und er sprach zu seinem Volk: Siehe, das Volk
    der Kinder Israel ist zahlreicher und stärker als wir. Wohlan,
    lasst uns ihm gegenüber klug handeln ... Und die Ägypter
    zwangen die Kinder Israel mit Härte zum Dienst. Und sie
    machten ihnen das Leben bitter durch harten Dienst in Lehm
    und in Ziegeln und durch allerlei Dienst auf dem Feld, neben
    all ihrem Dienst, zu dem sie sie zwangen mit Härte ... Da gebot
    der Pharao all seinem Volk und sprach: Jeden Sohn, der
    geboren wird, sollt ihr in den Strom werfen ... Und ein Mann
    vom Haus Levi ging hin und nahm eine Tochter Levis. Und
    die Frau wurde schwanger und gebar einen Sohn. Und sie
    sah, dass er schön war, und verbarg ihn drei Monate. Und
    als sie ihn nicht länger verbergen konnte, nahm sie für ihn ein
    Kästchen von Schilfrohr und verpichte es mit Erdharz und mit
    Pech und legte das Kind hinein und legte es in das Schilf am
    Ufer des Stromes. Und seine Schwester stellte sich von fern,
    um zu erfahren, was ihm geschehen würde.
    2Mo 1,8–10a.13.14.22a; 2,1–4


    Hier ist natürlich nicht die Rede von einem Schulsystem;
    trotzdem erkennen wir vielleicht die eine oder
    andere Parallele zu unserer Zeit und unserem Thema.
    „Da stand ein neuer König über Ägypten auf,
    der Joseph nicht kannte.“ Der Grund, warum dieses
    Land Ägypten noch in Blüte war, warum es diesem
    Land noch so gut ging, war ja unter anderem die
    Rettung, die sie durch Joseph erfahren hatten. Doch
    das war nun alles vergessen. Der Grund, warum es
    Westeuropa letzten Endes so gut geht, ist das Christentum,
    das sich hier verbreitet hat, das für bestimmte
    Lebenseinstellungen und Werte gesorgt hat. Aber
    auch das ist heute vergessen. Man genießt noch die
    Früchte, den Wohlstand, aber man hat die Wurzeln
    vergessen. Mittlerweile wird das Christentum, zumindest
    das bibeltreue Christentum, als Bedrohung
    angesehen, so wie damals der König das Volk Israel
    als eine Bedrohung ansah, gegen die man kämpfen
    musste. Warum ist das so? Das Christentum steht
    den modernen Zielen der Selbstverwirklichung, der
    Toleranz, der angeblichen Freiheit im Weg – dieser
    „Feind“ muss beseitigt werden. Dazu gab es damals
    zwei Methoden: Die Männer mussten hart arbeiten,
    und die neugeborenen Söhne sollten in den Strom,
    den Nil, geworfen werden. Die Parallele zu heute
    ist offensichtlich: Die meisten berufstätigen Männer
    (und immer mehr auch die Frauen) müssen sehr hart
    arbeiten, und die Kinder, die Söhne, werden dem
    Strom, dem Zeitgeist, ausgesetzt, zum Beispiel in
    unseren Schulsystemen. Das dürfen wir als Christen
    niemals aus dem Auge verlieren, auch wenn
    wir scheinbar ein ruhiges Leben führen: Wir leben
    in einer feindlichen Kultur! Manche Christen denken
    darüber kaum nach; sie nehmen es als etwas Gegebenes
    hin so wie die Landschaft, in der sie leben. Sie
    meinen, mit der Kultur, die uns umgibt, müssten wir
    uns arrangieren und irgendwie damit zurechtkommen.
    Aber wir müssen im Auge behalten, dass diese
    uns umgebende Kultur nicht etwas Wertneutrales
    ist (wo wir hineingestellt sind, ohne etwas dagegen
    tun zu müssen), sondern etwas Feindliches! Und das
    Schulsystem, in dem unsere Kinder groß werden,
    ist dazu da, sie für diese Kultur passend zu machen.
    Und deswegen ist die Antwort auf die Frage – falls es
    überhaupt eine Frage ist – „Gibt es da Gefahren für
    unsere Kinder?“: Ja, natürlich, unsere Kinder sind
    in allergrößter Gefahr! Unsere Schulsysteme sind
    Teil einer nach-christlichen Kultur, einer Kultur, die
    sich endgültig von ihren christlichen Wurzeln lösen
    möchte bzw. größtenteils gelöst hat und die geradewegs
    auf den moralischen Zustand von Sodom und
    Gomorra zusteuert, auf völlige Gottlosigkeit und
    Zügellosigkeit. Das Gegenstück zu dem damaligen
    ägyptischen König ist heute natürlich nicht ein bestimmter
    Politiker oder ein politisches System oder
    Schulsystem, sondern es ist Satan selbst, der „Fürst
    dieser Welt“, der hinter dem Zeitgeist steht, hinter
    der uns umgebenden nach-christlichen Kultur (siehe
    Epheser 2,2).


    Ein alarmierendes Buch für alle christlichen Eltern!


    Erhältlich ist das Buch über jede gut sortierte christliche Buchhandlung, z.B. hier:

    Daniel-Verlag Klaus Güntzschel, Lychener Straße 7, D-17279 Retzow, Tel.: 0 39 888 522 48
    Fax: 0 39 888 523 10, Mail: info@daniel-verlag.de Internet: http://www.daniel-verlag.de

    CLKV Christliche Literatur- und Kassettenvermittlung, Sanddornweg 1, CH-3613 Steffisburg
    Tel./Fax: 033-437 63 43 Mail: kontakt@clkv.ch Internet: www.clkv.ch

    Betanien Verlag, Imkerweg 38, D-32832 Augustdorf
    Tel. 05237 / 89 90 90 Fax: 05237 / 89 90 91 Mail: info@betanien.de Internet: www.betanien.de


    Hier die direkten Links:

    http://www.daniel-verlag.de/shop/detail.php?oid=912&ucat_id=51

    http://clkv.ch/joomla/shop?page=shop.product_details&flypage=flypage.tpl&product_id=1687&category_id=85

    http://www.cbuch.de/product_info.php/info/p2561_Volk--Was-lernen-unsere-Kinder-.html

    http://www.leseplatz.de/cgi-bin/navigation/rm/chooseDetailItem/itemID/5537/title/Was_lernen_unsere_Kinder/


    « Letzte Änderung: 06 August 2012, 19:51:10 von TJS » Gespeichert

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    « Antworten #2 am: 08 Januar 2009, 21:54:56 »

    In Deutschland steht Homeschooling (Home Education, Hausunterricht, Haus- bzw. Heimbeschulung, Familienschule etc.) immer noch unter staatlicher Verfolgung und Strafe, obwohl entsprechende Ausnahmeklauseln in den Schulgesetzen auch diese Möglichkeit grundsätzlich erlauben würden.

    Der deutsche Staat pocht repressiv auf sein anmaßendes Bildungsmonopol, misstraut grundsätzlich seinen Bürgern und verfolgt systematisch Gewissens"täter".
    Glaubens- und Gewissensfreiheit sind lediglich im Märchenbuch "Grundgesetz" verankert. Die Wirklichkeit sieht leider ganz anders aus, als uns die angeblich garantierten "Menschenrechte" glauben machen sollen.

    Wenn in seltenen Einzelfällen tatsächlich hin und wieder eine gewisse Duldung seitens der Behörden oder scheinbares Gerechtigkeitsempfinden seitens einzelner Gerichte erkennbar werden, dann ist es im Fall von entschiedenen Christen ohnehin einzig und allein der Gnade und Souveränität des lebendigen GOTTES zu verdanken.

    So geschehen im Verfolgungsfall der Familie Dudek aus Nordhessen. In der Vergangenheit mehrfach zu Bußgeldstrafen verurteilt, forderte die Staatsanwalt im aktuellen Verfahren Gefängnis für die Eltern. Schließlich wurden Vater und Mutter Dudek - Eltern von sieben Kindern - zu insgesamt 6 Monaten Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt.
    Gegen dieses Urteil gingen die Angeklagten in Revision. Dem Revisionsantrag wurde nun tatsächlich vom zuständigen OLG Frankfurt/ Main stattgegeben.

    Das weltliche Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL hat sich in der aktuellen Montagsausgabe (Nr. 2 vom 05.01.2009) wieder einmal des Themenkomplexes Homeschooling angenommen. In SPIEGEL-Artikeln kamen insbesondere christliche Hausschulfamilien in der Vergangenheit erwartungsgemäß nicht gut weg. Sie wurden bislang i.d.R. stets als religiös anachronistische, starrsinnige Querulanten mit Tunnelblick diffamiert.

    Um so erstaunlicher darf festgestellt werden, dass sich SPIEGEL-Autor Uwe Buse im o.e. Artikel auffällig sowohl um eine objektive Darstellung der allgemeinen Situation in Deutschland als auch der besonderen Haltung fundamentaler Christen, wie z.B. Jürgen und Rosemarie Dudek, bemüht.

    Der Artikel ist online (noch) nicht verfügbar. Und die Copyright-Bestimmungen erlauben es nicht, den Artikel hier komplett im Forum zu veröffentlichen bzw. einen Scan als PDF im Internet zur Verfügung zu stellen. Allerdings ist eine begrenzte Anzahl von Kopien für den Privatgebrauch genehmigt. Wer also den Artikel gern haben möchte, ohne die gesamte SPIEGEL-Ausgabe kaufen zu müssen, darf sich privat an mich wenden und ich sende ihm eine Kopie [nua-schaum( e t )t-online.de].

    Ansonsten ist der Fall Dudek auch im Info-Forum MEDRUM online dokumentiert:

    http://www.medrum.de/?q=content/ueberraschung-fuer-familie-dudek-am-heiligabend

    sowie beim Hessischen Rundfunk (hr-online):

    http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36086&key=standard_document_36053550
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    « Antworten #3 am: 10 Januar 2009, 12:09:34 »

    USA: Hausunterricht zieht immer weitere Kreise

    Fast drei Prozent aller Schüler werden von Eltern unterrichtet.

    W a s h i n g t o n (idea) – In Deutschland machen sich Eltern strafbar, wenn sie ihre Kinder selbst lehren und nicht auf eine öffentliche Schule schicken. In vielen anderen Ländern ist der Hausunterricht hingegen erlaubt; in den USA erfreut sich diese alternative Bildungsform wachsender Beliebtheit.
    Wie aus einer jetzt veröffentlichten Statistik des Bildungsministeriums in Washington hervorgeht, ist die Zahl der Hausschüler von 1999 – der ersten Erhebung – bis 2007 um 77 Prozent auf rund 1,5 Millionen gestiegen. Das entspricht 2,9 Prozent der gesamten Schülerzahl in den Vereinigten Staaten. 1999 waren es 1,7 Prozent. Bei der jüngsten Umfrage unter etwa 10.000 Eltern von Schulkindern wurde auch nach den Gründen für den Hausunterricht gefragt. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Hausschuleltern gab an, dass für sie vor allem die Sorge um eine religiöse und moralische Erziehung an öffentlichen Schulen ausschlaggebend sei. Weitere 21 Prozent sind unzufrieden mit dem generellen Umfeld an den Schulen und 17 Prozent mit der Qualität des Unterrichts. Hausschüler kämen inzwischen aus allen gesellschaftlichen Schichten, erklärte Michael Smith, Präsident der Vereinigung zur Verteidigung von Hausunterricht mit Sitz in Purcellville (Bundesstaat Virginia).

    Deutsche Eltern riskieren Verlust des Sorgerechts

    Hausunterricht ist nicht nur in den USA zulässig, sondern auch in europäischen Ländern wie Dänemark, Finnland und Österreich. Dort herrscht zwar Unterrichtspflicht, doch dürfen die Eltern ihre Kinder auch selbst lehren. In Deutschland ist das nicht erlaubt. Gerichte haben mehrfach Zwangsmaßnahmen – von Geld- bis Freiheitsstrafen - gegen Eltern erlassen, die etwa aus Glaubensgründen ihre Kinder unterrichten. Einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs (Karlsruhe) zufolge kann Hausschuleltern zumindest teilweise das Sorgerecht entzogen werden. Es liege im Interesse der Allgemeinheit, der Entstehung von religiös oder weltanschaulich geprägten Parallelgesellschaften entgegenzuwirken, hieß es zur Begründung. Manche Familien sind wegen drohender Entziehung des Sorgerechts ins Ausland gezogen. Nach Angaben der Initiative „Schulunterricht zu Hause“ (Dreieich bei Frankfurt am Main) unterrichten in Deutschland zwischen 500 und 1.000 Familien ihre Kinder selbst. Amtliche Zahlen sind nicht bekannt.
     
    http://www.idea.de/index.php?id=355&tx_ttnews%5Btt_news%5D=71532&tx_ttnews%5BbackPid%5D=18&cHash=70ce8aea3e
     
    Einen interessanten Report des U.S. Departement of Education zur Entwicklung von Homeschooling in den USA, kann man sich hier als PDF downloaden:
    http://nces.ed.gov/pubs2009/2009030.pdf
     
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    « Antworten #4 am: 07 Februar 2012, 21:40:23 »

    Endlich mal eine Reportage, in der die betroffene Familie ausführlich selbst zu Wort kommt:

    <a href="http://www.youtube.com/v/xMiH2Mhh8qU?version=3&amp;feature=player_detailpage" target="_blank">http://www.youtube.com/v/xMiH2Mhh8qU?version=3&amp;feature=player_detailpage</a>
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    « Antworten #5 am: 07 April 2013, 02:54:14 »

    Im HERRN Jesus Christus geliebte Geschwister, liebe Freunde,

    wie einigen von euch bekannt sein dürfte, soll demnächst (d.h. am 23.04.2013) die nächste Gerichtsverhandlung stattfinden, bei der erneut bzgl. des Asyl-Status' der Familie von Uwe Romeike in den USA entschieden wird.

    Offiziell urteilen die Gerichte in den USA angeblich ebenso unabhängig vom Willen der Regierenden, wie dies angeblich in jedem anderen "Rechtsstaat" der Fall sein soll ...
    Inzwischen ließ aber die amtierende US-Regierung - in Gestalt einer Behörde ihres Innenministeriums - bereits deutlich verlautbaren, keinerlei Interesse daran zu haben, dass den Romeikes weiterhin das Asylrecht gewährt wird. Wir dürfen ferner davon ausgehen, dass auch die deutschen Behörden bei deren politischen Verbündeten in Übersee um Unterstützung für ihr Anliegen werben, den in Deutschland herrschenden sowie rigoros verfolgten Schulgebäudebesuchszwang zumindest indirekt zu rechtfertigen und die Familie Romeike der weiteren de facto Drangsalierung in Deutschland auszuliefern.

    Freunde und Unterstützer der Romeikes in den Staaten haben nun u.a. eine Petition auf den Weg gebracht, die bis zum 18.04.2013 die Anzahl von 100.000 Unterzeichnern benötigt, um offiziell Gehör zu finden. Obwohl ich selbst grundsätzlich politische Instrumentarien lieber außen vor lasse, meine Hilfe bei GOTT suche (und finde !) und schon gar nicht zur Kooperation mit fragwürdigen Homeschool- bzw. Unschool-Aktivisten bereit bin (denn unser Bildungs- bzw. Erziehungskonzept betrachte ich primär als ein geistliches Anliegen und geistliche Ziele sollten Christen ausschließlich in Kooperation mit geistlichen Menschen verfolgen), unterstütze ich in diesem konkreten Fall das Begehren jener Petition und solidarisiere mich mit Uwe Romeike und dessen Familie.

    Zu dieser praktischen Form des Beistandes, die obendrein nichts kostet, sondern lediglich einige wenige Klicks im Internet erforderlich macht, möchte ich hiermit auch euch einladen.
    Denn Uwe und Hannelore Romeike sind Christen und streben mit dem von ihnen favorisierten Bildungskonzept via Homeschooling primär ein geistliches Anliegen an. Bitte unterstützt die Petition und gebt eure Stimme ab. Sofern möglich, unterrichtet und bittet weitere Freunde aus eurem Umfeld, sofern sie sich mit diesem Anliegen identifzieren können, die Petition ebenfalls zu unterzeichnen. GOTT möge es mit himmlischer Münze vergelten.

    Wessen Bedenken allerdings gegen eine solche Petition überwiegen, die auch durch diese wenigen Zeilen nicht ausgeräumt werden können, der möge bitte ernsthaft für die Familie Romeike beten. Denn die Fürbitte bleibt für uns Christen immer das Mittel der Wahl, um Einfluss auf den Lauf der Ereignisse in dieser Welt zu nehmen.

    GOTT mit euch!
    Thomas Schaum


    PS.

    Um die Petition unterzeichnen zu können, muss dort zunächst ein Konto eröffnet werden, bei dem für Beteiligte außerhalb der USA lediglich E-Mail-Adresse und Name angegeben werden müssen. Anschließend erhält man eine Bestätigungs-Mail vom Weißen Haus mit entsprechendem Aktivierungs-Link. Sodann kann man die Stimme abgeben. Es kann u.U. einige Stunden dauern, bis die Bestätigungs-Mail eintrifft.

    Hier der direkte Link:
    https://petitions.whitehouse.gov/petition/immediate-action-requested-romeikes%E2%80%94grant-permanent-legal-status-persecuted-german-homeschool-family/06vqtgCp?m=t  (Es wurden bis dato knapp 62.000 Stimmen abgegeben. Somit fehlen derzeit noch etwas mehr als 38.000, wofür noch 11 Tage zur Verfügung stehen. Also bitte beteiligt euch.)




    Dies ist eine weitergeleitete Nachricht
    Von    : HSLDA <hslda@response.hslda.org>
    An     : nua-schaum@t-online.de
    Datum  : Dienstag, 2. April 2013, 23:04)
    Betreff: Thanks for supporting the Romeikes

    ===8<=================== Original Nachrichtentext ===================

     
    Dear Thomas J. Schaum,

    Thank you for requesting updates on the Romeike family's case.

    As you know, the most urgent need is signatures on the petition asking the White House to grant the Romeikes permanent legal status. We need 100,000 signatures by April 18 for a response from the Obama administration.

    Would you please encourage your friends and family to sign the petition? Here are several quick ways to get the word out:
     
    It's important to spread the word, but please share this message only with those who know you personally.

    Thank you for standing with us for freedom!

     
      
     
    Sample message to send to your friends
    (simply cut and paste into your email)

    Subject: Ask President Obama to let this family stay!

    Dear friend,

    I just signed a White House petition to save a German homeschooling family and I think you should, too!

    Uwe and Hannelore Romeike left everything they had to come to America to escape persecution for doing something that we take for granted--the freedom to homeschool. They were granted asylum only to have it revoked.

    Now Home School Legal Defense Association is appealing their case to the next level. And through a White House petition, HSLDA is also asking the Obama administration to grant them permanent legal status.

    The White House will issue an official response to any whitehouse.gov petition that gathers 100,000 signatures. It requires minimal identification--just your name and an email address. (The government already has far more personal information on those of us who file taxes, open a bank account, or apply for a library card!)

    We can't all go to court and argue for this family, but we can all make our voices heard by signing the White House petition. I've signed. Will you?

    Just go to http://hslda.org/romeike and find out all the ways you can help.

     

    The HSLDA E-lert Service is a service of:
    Home School Legal Defense Association • P.O. Box 3000 • Purcellville, Virginia 20134-9000
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    ===8<============== Ende des Original Nachrichtentextes =============
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    « Antworten #6 am: 21 April 2014, 17:00:42 »

    Liebe Geschwister,

    nun wurde überraschend entschieden, dass die Familie Romeike unbegrenztes Bleiberecht in den USA haben.

    Hier der Artikel, geschrieben von Jürgen Dudek, 6.3.14:

    http://www.freiewelt.net/romeikes-konnen-bleiben-10026521/

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